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KI als Werkzeug: Wie ich damit arbeite, und wo nicht

Ich verstecke nicht, dass ich mit KI arbeite. Ich erkläre lieber, wofür. Und wofür bewusst nicht.

KI als Werkzeug: Wie ich damit arbeite, und wo nicht

Die Frage, die keiner stellt

Sehr selten fragen mich Kunden, ob ich KI nutze. Aber viele fragen sich immer öfter, ob zum Beispiel die Texte, welche sie von mir bekommen, noch von mir sind. Die Antwort auf beides: ja. Ich nutze KI täglich, und die Verantwortung für jedes Wort bleibt bei mir. Beides zusammen ist der Punkt.

Wofür ich sie nutze

Für Daten. Bevor bei einem Relaunch die erste Seite gezeichnet wird, werte ich ein ganzes Jahr Suchdaten aus: welche Seiten Klicks bringen, welche nur Ballast sind, wonach Gäste suchen, ohne es zu finden. Bei einem Hotel-Relaunch im Frühjahr 2026 sind aus rund 96 Seiten rund 50 geworden. Die Entscheidung kam aus den Daten, die Auswertung war mit KI in Stunden erledigt statt in Tagen.

Für Struktur. Seitenarchitekturen, Content-Gliederungen, Varianten einer Überschrift, die ich dann selbst auswähle. Für Rohfassungen von Übersetzungen, die anschließend jemand liest, der die Sprache kann. Für Code, auch für meine eigenen Tools: Mein Tracking dafür, ob ChatGPT und Google einen Betrieb nennen, habe ich mit KI-Unterstützung gebaut, in einem Bruchteil der Zeit.

Und ich verwende KI auch für Performance-Optimierung und Sicherheit in den eigenen Entwicklungen.

Wo sie nichts verloren hat

Bei Fakten. KI liefert Behauptungen, und sie liefert sie überzeugend. Deshalb gilt bei mir eine Regel für jeden Text: Jede Aussage braucht einen Beleg. Eine Zahl, einen Namen, ein Datum. Kein Beleg, kein Satz. Das klingt streng, und es sortiert erstaunlich viel Geschwafel aus, auch meines.

Bei Entscheidungen. Welche Positionierung ein Haus braucht, ob ein Rebranding vor der Website kommt, ob eine Funktion ins CMS gehört: Das entscheide ich, mit dem Kunden, nicht mit einem Chatfenster. Und beim letzten Blick. Kein Text geht raus, den ich nicht gelesen habe, kein Design, das ich nicht selbst gebaut habe.

Warum das kein Widerspruch ist

Ein Werkzeug ist ein Werkzeug. Niemand fragt einen Tischler, ob er die Säge selbst geschmiedet hat. Was zählt, ist, ob er weiß, wo er ansetzt. KI macht mich schneller, präziser und an vielen Stellen besser. Sie macht mich nicht ersetzbar, weil sie nicht weiß, was dein Betrieb braucht. Das weiß ich, weil ich frage, hinfahre und selbst ein Haus betreibe.

Wenn du wissen willst, wie das in einem konkreten Projekt aussieht: gerne jederzeit melden.

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