Es fing mit einer Universität an
2007 bekam ich mit einem Freund den Auftrag, ein Content-Management-System für eine Schweizer Universität zu entwickeln. Die Anforderung klang harmlos: Die Leute dort sollten Inhalte pflegen können, ohne eine Schulung zu brauchen. Damals hieß das in fast allen Systemen: Login, Admin-Bereich, Formular, Speichern, Vorschau, zurück zum Formular.
Wir haben es anders gemacht. Inhalte werden direkt auf der Seite bearbeitet, dort, wo sie später stehen. Klick auf den Text, tippen, fertig. Heute nennt man das Edit-in-Place, und es ist Standard. Damals war es neu, und es hat mich seither nicht mehr losgelassen.
Warum kein WordPress
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, und sie ist berechtigt. Meine Antwort hat weniger mit Technik zu tun als mit meinen Kunden. Die meisten sind familiengeführte Häuser, vom Apartment bis zum Fünfsternehotel, meist ohne IT-Abteilung. Wer dort die Website pflegt, macht das zwischen Frühstück und Check-in. Ein System, das dafür erst erklärt werden muss, ist das falsche System.
Ein eigenes CMS heißt: Ich entscheide, was drin ist. Zimmer, Events, Packages, Wochenprogramm, Blog, Shop, alles als Module, die ein Betrieb bekommt, wenn er sie braucht. Mehrsprachigkeit mit Sprachpaket. Strukturierte Daten ab Werk, damit Google und KI-Systeme ein Hotel als Hotel verstehen und nicht als irgendeine Seite mit Bildern. Und wenn ein Kunde etwas braucht, das es noch nicht gibt, baue ich es. Ohne Plugin-Suche, ohne Warten auf einen fremden Entwickler.
Was cmart bewusst nicht ist
Kein Hotelprogramm. Zimmerverwaltung, Preise, Verfügbarkeiten: Das machen PMS und Buchungsengine, und cmart bindet sie an, statt sie nachzubauen. Kein Baukasten zum Selberklicken, bei dem am Ende alles gleich aussieht. Und kein Produkt, das man irgendwo kaufen kann: cmart gibt es nur mit mir. Das CMS, das ich mitbringe.
Diese Grenzen sind keine Schwäche, sie sind der Grund, warum das System nach 19 Jahren noch übersichtlich ist. Jede Funktion, die drin ist, braucht jemand wirklich.
Was daraus geworden ist
Aus cmart wurde über die Jahre ein ganzes Werkzeug-Set. Die Gäste-App Zewus ist daraus entstanden, die Restaurant-Suite Zwirt auch. Und unser eigenes Haus in St. Anton am Arlberg läuft natürlich darauf. Lisa, die es führt, ist meine kritischste Kundin: Dort merke ich zuerst, wenn etwas hakt.
Über 100 Websites laufen heute auf cmart. Das ist für mich der beste Beleg dafür, dass die Entscheidung von 2007 richtig war.
Du willst wissen, ob cmart zu deinem Betrieb passt? Lass uns reden.